Kategorie: Schwangerschaft
Aufklärung durch Gleichaltrige
By admin on Aug 15, 2008 | In Schwangerschaft | Sende Feedback »
Immer mehr Teenager werden ungewollt schwanger.
Mehr als 7000 minderjährige Mädchen brachten im Jahr 2000 in Deutschland Nachwuchs zur Welt - rund 45 Prozent mehr als 1998. Viele davon waren noch nicht einmal 14 Jahre alt. Um Kinderschwangerschaften wirkungsvoll zu verhindern, sollen laut
Marlene Rupprecht, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied der Kinderkommission im Deutschen Bundestag, zukünftig auch die etwa 18-bis 20-Jährigen für die Sexualaufklärung ausgebildet werden.
Der Austausch innerhalb der jüngeren Generation sei heute deshalb dringend notwendig, sagte Rupprecht während einer Fachtagung in Leipzig, weil häufig die Familie in ihrer Rolle als eigentlich zuständige Institution für die Aufklärung der Kinder versagt. Darüber hinaus sei klar, dass Jugendliche oder junge Erwachsene mit ersten sexuellen Erfahrungen ein gutes Gespür dafür haben, was Jüngere, die das "erste Mal" noch vor sich haben, an Auskünften erwarten. Ältere Erwachsene sind dafür wohl nicht immer die geeignetsten Ansprechpartner.
Gefahr für das Ungeborene - Diabetes in der Schwangerschaft
By admin on Jul 14, 2008 | In Typ 2 Diabetes, Schwangerschaft | 1 Feedback »
Bei 5 von 100 Schwangeren entwickelt sich ein so genannter
Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes. Unerkannt gefährdet er die Gesundheit oder gar das Leben des Ungeborenen.
"Ein erhöhter Zuckergehalt im Blut der Mutter mästet regelrecht das ungeborene Kind", beschreibt Dr. med. Ingrid Helmstädter, Internistin und Diabetologin DDG, das Problem. "Schon aufgrund der Größe des Kindes gibt es häufiger Komplikationen bei der Geburt. Zudem produzieren größere Ungeborene mehr Urin, die Menge an Fruchtwasser nimmt zu, womit das Risiko für eine Frühgeburt wächst", so die Expertin weiter.
Sie empfiehlt jeder werdenden Mutter, sich auf Zuckerkrankheit untersuchen zu lassen. Der "Orale Glucosetoleranztest" sollte zwischen der 24. und der 28. Woche durchgeführt werden. Die Kosten von 30 Euro lohnen sich, betrachtet man die Folgen, die ein nicht entdeckter Diabetes haben kann. Lautet die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes, versuchen Arzt und Patientin zunächst, den Blutzucker durch eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung in den Griff zu bekommen. Gelingt das nicht, lernt die Patientin Insulin zu spritzen – bis zum Ende der Schwangerschaft. Nach der Geburt sinken die Blutzuckerwerte meist wieder in normale Bereiche. Doch die junge Mutter kann auch bei der nächsten Schwangerschaft leichter einen Typ-2-Diabetes entwickeln, als eine während der Schwangerschaft gesunde Frau.
Stillen schützt nicht vor Schwangerschaft
By admin on Jul 14, 2008 | In Schwangerschaft | Sende Feedback »
Wer kurz nach der Geburt eine erneute Schwangerschaft vermeiden möchte, sollte sich nicht auf den vermeintlichen Verhütungsschutz verlassen, den das Stillen bietet. Experten konnten zwar durchaus eine empfängnisverhütende Wirkung des Milchbildungshormons Prolaktin nachweisen, das beim Stillen verstärkt freigesetzt wird, allerdings reicht dieser Schutz bei weitem nicht aus. Bereits während einer 4-stündigen Stillpause sinkt der Prolaktinspiegel so weit ab, dass es zu einem Eisprung kommen kann.
Zur Verhütung in den Wochen nach der Geburt eignen sich Kondome, spermizide Gele oder Scheidenzäpfchen aus der Apotheke. Mit der Einnahme der "Pille" sollte frau bis mindestens acht Wochen nach der Geburt warten. Da das Hormon Östrogen in die Muttermilch übergeht, eignen sich in der Stillzeit nur solche Präparate, die so genannte Gestagene enthalten.