Kategorie: Schmerzen
Rheuma: auf ausreichend Vitamine achten!
By admin on Aug 15, 2008 | In Schmerzen | Sende Feedback »
Fleischarm und reichlich Fisch essen, heißt die Devise für Rheumatiker. Oft brauchen sie wegen ihrer Erkrankung mehr Vitamine und Mineralstoffe, die über die Nahrung kaum ausreichend zugeführt werden können. Daher tendieren Ärzte heute dazu, zusätzliche Nährstoffe zu empfehlen.
Besonders bei Menschen mit Rheumatoider Arthritis bildet die andauernde Entzündung einen erheblichen Stressfaktor für den Körper. Die Entzündungsreaktionen setzen vermehrt schädliche Sauerstoff-Radikale frei, die so genannten freien Radikale. Die Vitamine C und E neutralisieren zwar die negativen Wirkungen der Radikale, aber sie werden dabei verbraucht. Daher lohnt es sich, den Vorrat des Körpers pro Tag mit etwa 100 mg Vitamin C und 12 bis 15 mg Vitamin E aufzufüllen.
Überdies sollten Rheumatiker auf ausreichend Calcium in der Nahrung achten, da sie auf Grund ihrer schmerzhaften Bewegungseinschränkung deutlich öfter an einer Osteoporose erkranken. Calcium und Vitamin D schützen aber nicht nur den Knochen vor Osteoporose, sondern tun auch den Gelenken gut. So wird die tägliche Einnahme von mindestens 1000 mg Calcium und 400 I.E. (internationalen Einheiten) Vitamin D empfohlen.
Gesunde Gelenke: den Schmerz aufs Kreuz legen
By admin on Aug 15, 2008 | In Schmerzen | Sende Feedback »
Eine falsche Drehung, eine ruckartige Bewegung - und schon ziehts höllisch im Kreuz. Manchen bereitet das Knie beim Treppensteigen Probleme, anderen schmerzt die Schulter oder der steife Nacken: Gelenkbeschwerden sind Volkskrankheit Nummer 1. Wie kann man vorbeugen? Was kann man dagegen tun? Operation ja oder nein? Welche Alternativen gibt es? Lesen Sie hier was in der Orthopädie heute alles möglich ist, um schmerzfrei beweglich zu bleiben.
Rund 55 Prozent der Patienten in einer orthopädischen Praxis leiden an Wirbelsäulen-Beschwerden. Etwa 30 Prozent sind Kniepatienten und der Rest hat Schmerzen in der Schulter, Probleme mit den Sprung- oder kleinen Hand- und Fußgelenken. Heute bieten bessere Medikamente mit breiterem Wirkungsspektrum eine erfolgreiche Behandlung und vermindern Risiken - zum überwiegenden Teil kommt man ohne kortisonhaltige Substanzen aus, erklärt Dr. Hubert Buchner, Orthopäde und Sportmediziner in einem Interview. Außerdem gibt es neue Operationsmethoden, die weniger verletzen, also mit kleineren Hautschnitten auskommen. Das trifft insbesondere bei Operationen an der Wirbelsäule und an den großen Gelenken wie Kniegelenken und Schultergelenken zu. Hier können überwiegend »Nadelöhr-Operationen« eingesetzt werden - die Verletzung der Haut ist auf minimale Einschnitte begrenzt, das bedeutet eine viel schnellere Genesung als früher.
Heilpflanzen gegen Rheuma
By admin on Aug 15, 2008 | In Schmerzen | Sende Feedback »
Wer an Rheuma erkrankt, muss oft erhebliche Beschwerden ertragen:
Bewegungen sind mühsam und schmerzvoll, man fühlt sich kraftlos und
kann vor Schmerzen nicht richtig schlafen. Damit plagen sich viele der
etwa 600 000 Menschen, die hier zu Lande unter entzündlichem Rheuma
leiden.
Sehr gut untersucht sind Extrakte aus der Weidenrinde, deren
entzündungs- und schmerzhemmende Wirkung auf ihrem Gehalt an
Salicylsäure beruht. In den empfohlenen Dosierungen sind sie sehr gut
verträglich. Ebenfalls schmerzhemmend wirken Zubereitungen, die man aus
der Wurzel der aus Afrika stammenden Teufelskralle herstellt. Viel
versprechend verliefen auch Untersuchungen zu Extrakt-Gemischen aus
Zitterpappel, Goldrute und Esche, die schon geraume Zeit traditionell
gegen rheumatische Beschwerden eingesetzt werden.
Wichtig ist beim Einsatz von pflanzlichen Arzneistoffzubereitungen
gegen rheumatische Beschwerden, dass man sie regelmäßig und über
mindestens zwei bis drei Wochen hinweg anwendet. Es dauert einige Zeit,
bis sich die Wirkung voll entfaltet. Einen Ersatz für die ärztlich
verordnete Basistherapie mit synthetischen Arzneimitteln stellen
pflanzliche Extrakte nicht dar, sie ergänzen diese aber in sehr
schonender Weise.
Georg Hackl: Arthrose durch Leistungssport
By admin on Jul 15, 2008 | In Schmerzen | Sende Feedback »
Wer rastet der rostet - eine Volksweisheit, die durch zahlreiche Untersuchungen zum gesundheitlichen Nutzen körperlicher Ertüchtigung belegt ist. Aber es kann auch zu viel des Guten sein, wie der bekannte Rennrodler und mehrfache Olympiasieger Georg Hackl in einem Interview deutlich macht.
Georg Hackl leidet seit etwa sieben Jahren an Gelenkarthrose und den damit verbundenen Schmerzen. Eine der Ursachen sieht er in einem zu intensiven Training. "Ich habe halt gemerkt, ich werde immer besser, je mehr ich auf den Geräten wegheben konnte - das war eins zu eins übertragbar. Das habe ich natürlich exzessiv verfolgt, und damit habe ich mich geschädigt. Da wäre weniger mehr gewesen". Im Breitensport sieht Hackl derartige Risiken nicht. "Wenn man sich dabei möglichst vielfältig bewegt und sich möglichst gesund belastet, dann ist Sport sehr gesundheitsfördernd." Auch moderates Krafttraining sei für die
Stütz- und Haltemuskulatur durchaus zu empfehlen, aber nur unter sachkundiger Anleitung. Dass diese von immer mehr Fitnessklubs und Therapiezentren auch geboten wird, sei sehr begrüßenswert.
Rheuma - Auf der Suche nach den Ursachen
By admin on Jul 15, 2008 | In Schmerzen | Sende Feedback »
Mehrere hundert Krankheiten fallen unter den Begriff "Rheuma". Bis zur genauen Diagnose schmerzhafter Beschwerden vergehen oft Monate.
Weil die Zeit, die Ärzte jedem einzelnen Patienten widmen können, oft knapp bemessen ist, sollten sich Betroffene vor dem Arztbesuch die folgenden Punkte eingehend überlegen und die für sie passenden Antworten notieren:
- Sind die Schmerzen an den Gelenken oder in deren Umgebung? Oder eher an den Sehnen, Muskeln und Knochen?
- Verstärken sich die Schmerzen in Ruhe, bei Bewegungsbeginn, bei Belastung, tagsüber oder nachts, oder sind sie dauernd und überall?
- Bleiben die Schmerzen an einer Stelle, oder strahlen sie aus? Wie fühlen sie sich an? (Zum Beispiel stechend, brennend, dumpf, quälend)
- Bessern oder verschlechtern sie die Beschwerden durch Wärme oder Kälte, durch psychische Be- oder Entlastung, durch das Wetter?
- Was hat den Schmerz womöglich ausgelöst? Ein Unfall, psychische Belastung oder eine anstrengende berufliche Tätigkeit?
Die Beantwortung dieser Fragen bereits vor dem Arztbesuch erleichtert das Gespräch und macht es in seinem Resultat effektiver.