Kategorie: Psyche und Wohlbefinden
Diabetes und Depression: Gefährliches Duo
By admin on Aug 19, 2008 | In Diabetes, Gehirn und Geist, Psyche und Wohlbefinden | Sende Feedback »
Zuckerkranke sind doppelt so häufig depressiv wie Gesunde. Da die depressiven Phasen bei Diabetikern meist auch mit schlechterer Blutzuckereinstellung einhergehen, gibt es ein erhöhtes Risiko für Folgeschäden im Bereich der kleinen Gefäße.
Bislang werden Depressionen bei Diabetikern oft übersehen. Die Betroffenen selbst scheuen sich, den Arzt auf ihre niedergedrückte Stimmung anzusprechen, die Ärzte wiederum kümmern sich oft nur um den Blutzucker. Damit bleibt die Depression unbehandelt, was erhebliche Konsequenzen hat: Depressive Diabetiker haben ein 17-fach höheres Risiko für diabetische Folgeerkrankungen wie etwa eine Netzhaut- oder Nierenschädigung. Ebenso steigt das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Tritt eine Depression auf, so sollte sie konsequent behandelt werden, was durch psychotherapeutische Gespräche wie auch durch Medikamente möglich ist. Bei adäquater Behandlung bessert sich meist auch die Blutzuckereinstellung, und es sinkt das Risiko für Folgeerkrankungen. Die langfristigen Aussichten werden für den Patienten besser, und auch seine Lebensqualität nimmt spürbar zu.
Entspannung: Sich Auszeiten zur Erholung gönnen
By admin on Aug 15, 2008 | In Psyche und Wohlbefinden | Sende Feedback »
Der weibliche Perfektionismus kann Frauen an ihre körperlichen Leistungsgrenzen führen. Die alltäglichen Aufgaben beginnen dann zu überfordern. Eine "Auszeit" ist wichtig und nötig für das Wohlbefinden und die Gesundheit und gibt allen Frauen Gesundheits- und Wohlfühltipps, wie sie ihre Batterie wieder aufladen und neue Energie tanken können.
Mußestunden sind nicht aller Laster Anfang, sondern eine Voraussetzung für körperliches Wohlbefinden und innere Ausgeglichenheit. Frauen haben in den vergangenen Jahrzehnten viel erreicht: Karriere, Kinder, Abenteuer - alles ist möglich. Trotzdem bleibt das Besinnen auf die eigene stabile Gesundheit häufig auf der Strecke. Ob es ums Entschlacken geht oder darum, die innere Balance wiederzufinden, eine neue Sportart zu lernen, Übergewicht loszuwerden, Krankheiten vorzubeugen oder einfach etwas für die Schönheit zu tun
Nägelkauen: Hilfeschrei der Seele
By admin on Jul 15, 2008 | In Psyche und Wohlbefinden | Sende Feedback »
Wenn Kinder oder auch Erwachsene an ihren Fingernägeln beißen, kann das in vielen Fällen seelische Ursachen haben. Dauerstress, Überforderung, Unruhe oder Trennungsschmerz kommen dabei für Kinderärzte und Psychologen in Betracht.
Wie können Eltern ihren Kindern helfen, von der Angewohnheit wieder loszukommen? Viel Zeit, Geduld und Zuwendung spielen dabei die wichtigste Rolle. Denn nur so lassen sich seelische Konflikte lösen. Aber auch frühzeitige Nagelpflege und kleine Tricks, zum Beispiel ein schicker farbiger Nagellack oder ablenkende Spiele, können bei der Entwöhnung helfen. Wichtig zu wissen: So lange es der Nagelbeißer selbst nicht will, wird er sich nicht zum Aufhören bewegen lassen. Manchmal können jedoch Anreize wie eine kleine Belohnung für eine vereinbarte Zeit ohne Nägelknabberei ein wenig nachhelfen. Geht das Nägelbeißen mit Selbstverletzung, also blutenden Fingerkuppen und entzündeten Nagelbetten einher, sollten Eltern einen Kinderpsychologen zu Rate ziehen.