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Hautpflege im Winter für Diabetiker doppelt wichtig
By admin on Aug 21, 2008 | In Diabetes, Haut und Haare | Sende Feedback »
Kälte, Wind, trockene Heizungsluft und dicke Kleidung machen der Haut im Winter zu schaffen, besonders der ohnehin öfter durch hohe Blutzuckerwerte gestressten Haut von Diabetikern.
Die Haut eines Diabetikers mit guter Stoffwechseleinstellung besitzt einen ebenso hohen Eigenschutz, wie die eines gesunden Menschen. Dennoch können Kleidung und Heizungsluft auch hier Tribut fordern, denn das Reiben der Textilfasern und der Verlust von Hautfeuchte in trockener Luft entziehen der Haut schützendes Fett und Feuchtigkeit. Um diese Prozesse nicht zu beschleunigen, sollte man in der kalten Jahreszeit rückfettende Reinigungsmittel verwenden, zum Beispiel ein Duschöl, nicht heiß, sondern nur warm duschen, die Dauer von Vollbädern auf maximal zehn Minuten beschränken, Cremes wählen, die Fett und Feuchtigkeit in der Haut speichern und Produkte möglichst ohne Parfum, Farb- und Konservierungsstoffe verwenden.
Mythen und Irrtümer rund um Diabetes
By admin on Aug 19, 2008 | In Diabetes | Sende Feedback »
Selbst Menschen, die Diabetes haben, kennen sich oft zu wenig mit ihrer Krankheit aus. Ganz zu schweigen von denen,
die die Zuckerkrankheit nur vom Hörensagen kennen. Was Interessierte wissen sollten, um Vor- und Fehlurteilen entgegen zu treten.
Wie Alkohol und Cholesterin zählt auch Zucker zu den Erzfeinden der Gesundheit. Die Lektion, dass sein Genuss »leere Kalorien« beschert, hat der aufgeklärte Verbraucher ebenso verinnerlicht wie die Botschaft, dass er dick macht. Aber hartnäckig hält sich das Gerücht, Zucker könne dem Körper Vitamine klauen und ihn langsam entkalken. Nicht zuletzt glauben viele Menschen, die Zuckerkrankheit
käme vom Zuckerkonsum. Das stimmt nachweislich nicht. Aber welcher unbeteiligte Zeitgenosse weiß heute schon noch, dass die Mediziner den Diabetes »Zuckerkrankheit« nannten wegen der hohen Zuckerkonzentration im Urin der Betroffenen.
Diabetes: Stoffwechselkontrolle ergänzt Zahnpflege
By admin on Aug 19, 2008 | In Diabetes | Sende Feedback »
»Bei insulinpflichtigen Diabetikern finden sich rund dreimal so häufig Erkrankungen des Zahnhalteapparates wie bei gleichaltrigen stoffwechselgesunden Personen. Auch Karies bildet sich öfter«, sagt Professor Dr. med. dent. Brita Willershausen, Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde in Mainz, im Interview.
Der Grund dafür liegt in der Minderdurchblutung der feingeäderten kleinen Blutgefäße des Zahnfleischs. Sie tritt in erster Linie auf, wenn der Blutzucker langfristig schlecht eingestellt war, und schwächt die Immunabwehr in der Mundhöhle. Das Zahnfleisch kann sich entzünden und ohne rechtzeitige zahnärztliche Behandlung schreitet dieses Geschehen zu einer Entzündung des Zahnhalteapparates fort.
Neben der täglichen Mundhygiene empfiehlt Willershausen allen Diabetikern, möglichst zweimal im Jahr den Zahnarzt aufzusuchen, damit bereits eine beginnende Erkrankung behandelt wird. Darüber hinaus ist natürlich eine gute Einstellung des Blutzuckers äußerst wichtig.
Verschiedene Insuline - unterschiedliche Wirkung
By admin on Aug 19, 2008 | In Diabetes | Sende Feedback »
Die Entwicklung der letzten Jahre hat zu einer Vielzahl von
Insulinpräparaten geführt. Patienten sollten unbedingt die
wichtigsten Merkmale ihres Insulinpräparates kennen und das Prinzip ihrer Insulineinstellung verstanden haben.
Trotz der Fülle verschiedener Insulinpräparate lassen sich die folgenden Insulingruppen nach ihrer Wirkung unterscheiden:
- Kurz wirksame Insuline: Die Wirkung hält, abhängig von der gespritzten Dosis, bis zu acht Stunden an und deckt den Insulinbedarf zu den Mahlzeiten.
- Lang wirksame Insuline: Durch Zusatz verschiedener Substanzen lässt sich die Wirkungsdauer von Insulin verlängern. Lang wirksame Insuline decken vor allem den Grundbedarf an Insulin.
- Mischinsuline: Sie bestehen aus einem kurz wirksamen und einem lang wirksamen Insulin und sind in verschiedenen
Mischungsverhältnissen erhältlich. So lässt sich die Behandlung individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abstimmen.
Diabetes und Depression: Gefährliches Duo
By admin on Aug 19, 2008 | In Diabetes, Gehirn und Geist, Psyche und Wohlbefinden | Sende Feedback »
Zuckerkranke sind doppelt so häufig depressiv wie Gesunde. Da die depressiven Phasen bei Diabetikern meist auch mit schlechterer Blutzuckereinstellung einhergehen, gibt es ein erhöhtes Risiko für Folgeschäden im Bereich der kleinen Gefäße.
Bislang werden Depressionen bei Diabetikern oft übersehen. Die Betroffenen selbst scheuen sich, den Arzt auf ihre niedergedrückte Stimmung anzusprechen, die Ärzte wiederum kümmern sich oft nur um den Blutzucker. Damit bleibt die Depression unbehandelt, was erhebliche Konsequenzen hat: Depressive Diabetiker haben ein 17-fach höheres Risiko für diabetische Folgeerkrankungen wie etwa eine Netzhaut- oder Nierenschädigung. Ebenso steigt das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Tritt eine Depression auf, so sollte sie konsequent behandelt werden, was durch psychotherapeutische Gespräche wie auch durch Medikamente möglich ist. Bei adäquater Behandlung bessert sich meist auch die Blutzuckereinstellung, und es sinkt das Risiko für Folgeerkrankungen. Die langfristigen Aussichten werden für den Patienten besser, und auch seine Lebensqualität nimmt spürbar zu.