Kategorie: Blutdruck / Herz / Kreislauf
Ein wenig Training tut jedem Herzen gut
By admin on Aug 19, 2008 | In Blutdruck / Herz / Kreislauf | Sende Feedback »
Schon eine halbe Stunde flottes Gehen täglich
oder wenigstens jeden zweiten Tag verleiht einen gewissen Schutz vor Herz-Kreislaufkrankheiten. So jedenfalls Professor Aloys Berg, Chefarzt der Abteilung Prävention, Rehabilitation und Sportmedizin an der Universitätsklinik in Freiburg. Dem Herzen zuliebe sollten sich
Frauen und Männer deshalb ein kleines Übungsprogramm zusammenstellen.
Der Tagesablauf vieler Menschen gleicht einem Sitzmarathon: Vom Frühstückstisch ins Auto, vom Auto an den Schreibtisch, vom Schreibtisch in die Kantine, wieder an den Schreibtisch, dann ins Auto und schließlich vor den Fernseher oder Computer. Doch Aktivität ist auch im Alltag gefragt: Rolltreppen und Aufzüge möglichst links liegen lassen und kleinere Strecken auch mal zu Fuß zurücklegen. Und wer noch mehr tun möchte: Geeignete Fitnessübungen sind Ausdauer-Sportarten, wie etwa Jogging, Walking, Nordic-Walking,
Schwimmen, Radfahren, Wandern. Ganz wichtig ist auch ein seelisches Trimm-dich-fit: Denn unter Kummer leidet stets auch das Herz. Daher der Rat: Die Seele baumeln lassen und sich in Gelassenheit und heiterer Ruhe üben.
Herz-Alarm bei Sommerhitze
By admin on Aug 15, 2008 | In Gesundheit, Blutdruck / Herz / Kreislauf | Sende Feedback »
Sonne und Wärme sind der Seele Balsam, der Körper steht aber gewaltig unter Stress. Vor allem Menschen mit Herzproblemen müssen im Sommer besonders auf ihre Gesundheit achten.
Hier gibt es folgende Empfehlungen: Richtig trinken, leicht essen, angepasst bewegen und Medikamente richtig dosieren sowie vor Wärme schützen.
Herzkranken bereitet im Sommer die Medikamenteneinnahme oft Probleme. Weil die Wärme den Blutdruck senken kann, müssen laut der Herzstiftung blutdrucksenkende Medikamente im Sommer oft etwas reduziert werden. Änderungen sind jedoch mit dem Arzt abzusprechen.
Bei Sonnenschein können zum Beispiel das Herzarzneimittel Amiodaron, das Antibiotikum Doxycyclin und Johanniskraut Hautrötungen und -reizungen hervorrufen! Im Schatten aufhalten, gut eincremen und einen Sonnenhut tragen bringt hier Sicherheit. Auch Medikamente leiden bei Temperaturen über 25 Grad Celsius. Beispiele: Zäpfchen schmelzen, Klebstoffe von Arzneipflastern verlieren ihre Haftfähigkeit, die Schutzhülle von Dragees kann erweichen. Deshalb: Arzneimittel nicht im Auto liegen lassen, bei längeren Fahrten in eine Kühltasche packen, bei hohen Temperaturen in der Wohnung im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.
Runter mit dem Blutdruck: Ein Training in 7 Schritten
By admin on Aug 15, 2008 | In Blutdruck / Herz / Kreislauf | Sende Feedback »
Menschen mit hohem Blutdruck sind oft Genießer. Hier ein Trainingsprogramm, das an diesen Grundfesten nichts ändern will und doch zur Blutdrucksenkung beiträgt. Wer sich die folgenden Schritte vornimmt, senkt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erheblich.
1. Essen und Trinken genießen und dabei abnehmen: Wer mit einem hohen Cholesterinspiegel kämpft, schränkt am besten tierische Nahrungsmittel ein und verwendet pflanzliche Öle statt Butter und Schmalz.
2. Spaß statt Stress: Um das Stresshormon Adrenalin aus dem Körper zu bekommen, hilft Bewegung die Freude macht: Zum Beispiel Spaziergänge, Wandern oder nach der Lieblingsmusik durch die Wohnung tanzen.
3. Seele ins Lot bringen: Loslassen heißt das Zauberwort, wenn wir fak-tisch unerreichbaren Zielen nachlaufen.
4. Selbst messen motiviert: Wer diese Schritte zur Senkung des Blutdrukes geht, will den Erfolg sehen.
5. Die richtigen Arzneimittel: Ganz wichtig ist die regelmäßig Einnahme! Auslassen lässt den Blutdruck wieder gefährlich ansteigen. Dosisreduktionen, zum Beispiel, weil Abnehmen und Bewegung Erfolg zeigen, mit dem Arzt besprechen.
6. Die Natur nutzen: Sinnvoll sind pflanzliche Arzneimittel, etwa Knoblauch-, Artischocken-, oder Curcumaextrakte und Omega-3-Fettsäuren beziehungsweise Fischölkapseln
7. Die langjährige Kontrolle: Neben dem Blutdruck sollten Hochdruckkranke sich immer wieder selbst kontrollieren, ob die guten Vorsätze noch eingehalten werden. Wenn nicht: dieses Programm Schritt für Schritt wiederholen.
Bluthochdruck und Diabetes gefährden Nieren
By admin on Aug 15, 2008 | In Diabetes, Blutdruck / Herz / Kreislauf | Sende Feedback »
An der Spitze der Ursachen für schwere Nierenschädigungen steht die Zuckerkrankheit, gefolgt von Entzündungen oder chronischen Infektionen an den Nierengefäßen sowie Bluthochdruck. Allein in Deutschland sind 57 000 Menschen auf Grund von Nierenversagen dialysepflichtig. Dies bedeutet nicht nur eine erhebliche körperliche Belastung und unter Umständen eine deutlich verkürzte Lebensdauer, sondern auch einen deutlichen Verlust an Lebensqualität. 18 000 Bundesbürger leben mit einer Spenderniere.
Dass ihre Nieren nicht mehr richtig arbeiten, merken die Betroffenen häufig erst sehr spät. Erstes Anzeichen kann ein allgemeines Müdigkeitsgefühl sein, aber auch länger anhaltende Rückenschmerzen können ihre Ursache in einer Nierenfunktionsstörung haben. Häufigster Auslöser für ein Nierenversagen ist Diabetes. Zweiter Risikofaktor ist Bluthochdruck, und auch die ständige Einnahme von Schmerzmitteln kann zu einem chronischen Versagen der Nieren führen. Diabetiker sollten deshalb ihren Blutzucker gut unter Kontrolle haben; wer unter Bluthochdruck leidet, muss auf einen Wert im Normalbereich achten.
Blutzucker senken nach Herzinfarkt erhöht Überlebensrate
By admin on Aug 15, 2008 | In Diabetes, Blutdruck / Herz / Kreislauf | 1 Feedback »
Im Krankenhaus: Lebensretter Insulin
Blutzucker senken nach Herzinfarkt erhöht Überlebensrate
Bei jedem akuten Stress können erhöhte Blutzuckerwerte auftreten. Dies wird zum Beispiel regelmäßig bei Herzinfarkten oder auf Intensivstation gesehen. Bisher wurden die dabei auftretenden erhöhten Blutzuckerwerte bagatellisiert. Neue Studien haben jedoch gezeigt, dass zum Beispiel die Überlebenschance nach Herzinfarkt durch eine normnahe Blutzuckereinstellung auf Intensivstation ganz wesentlich erhöht wird.
Bisher war es gängige Praxis, auf Intensivstationen bei Schwerkranken den Blutzucker nur dann zu senken, wenn die Werte deutlich über 200 Milligramm pro Deziliter lagen. Gegenüber der Kontrolle vitaler Funktionen wie Atmung, Kreislauf und Elektrolytbilanz schien eine normnahe Blutzuckereinstellung von untergeordneter Bedeutung und galt sogar als risikoreich.
Gerade Patienten, die beatmet werden (etwa auf einer chirurgischen
Intensivstation) haben häufig erhöhte Blutzuckerwerte. Eine exakte Blutzuckereinstellung auch in dieser Situation führt zu einer ganz dramatischen Verbesserung der Überlebenschancen, zu einer Verminderung der Zahl von schweren Infektionen und Dialysenotwendigkeit und einem Rückgang von Nervenschäden.