Naturmedizin für die ganze Familie
By admin on Aug 21, 2008 | In Alternative Heilmethoden | Sende Feedback »
Sanfte Wirkung bei starken Beschwerden: Dafür steht die Behandlung mit Heilpflanzen. Richtig angewendet, helfen die kostbaren Gewächse zuverlässig kleinen und großen Patienten wieder gesund zu werden, und sie stellen oftmals eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zu synthetisch hergestellten Arzneimitteln dar.
Gegen viele Beschwerden wachsen gleich mehrere Kräuter. Da ist nicht nur etwas gegen die vielen Infekte bei Kleinkindern dabei, sondern auch gegen die Spannungskopfschmerzen der Eltern und gegen die Schlafprobleme der Großeltern. Doch auch bei der Einnahme von Heilpflanzenmitteln muss einiges beachtet werden: Hustenlöser und -stiller heben sich in ihrer Wirkung auf. Deshalb: Nie beide gleichzeitig einnehmen. Babys und Kleinkindern keine Präparate mit Campher, Menthol oder Cineol verabreichen, es droht ein Atemstillstand! Menthol enthaltende Mittel können die Wirkung von homöopathischen Medikamenten herabsetzen. Deshalb: Beides besser zeitversetzt einnehmen. Damit Leinsamen im Darm quellen kann, sollten mindestens zwei Liter täglich getrunken werden! Nicht die Geduld verlieren! Die Wirkung der meisten pflanzlichen Arzneimittel setzt erst nach mehreren Tagen kontinuierlicher Einnahme ein. Viel hilft nicht immer viel: Vorgegebene Dosierung nicht eigenmächtig erhöhen. Unklare Beschwerden nicht selbst behandeln, sondern erst vom Fachmann abklären lassen. Daher gilt auch hier der Rat: Zu Präparateempfehlungen, Risiken oder Nebenwirkungen sollte der Arzt und Apotheker gefragt werden.
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