Licht und Luft verjagen Winter-Blues
By admin on Jul 15, 2008 | In Winter | Sende Feedback »
Die dunkle Jahreszeit schlägt vielen Menschen aufs Gemüt. Der Mangel an Tageslicht im Spätherbst und Winter scheint ein Defizit des Nervenbotenstoffs Serotonin im Gehirn zu verursachen. Fehlt dieses so genannte "Glückshormon", sinkt bei empfindlichen Personen die Stimmung in den Keller.
Wissenschaftliche Studien konnten in den letzten Jahren untermauern, dass die Menge des Serotonins im Zentralnervensystem direkt von der Lichtintensität abhängt, mit der die Menschen in Kontakt kommen. Daher behandeln Ärzte schwerere Fälle dieser saisonalen Verstimmung heute vorzugsweise mit Licht. Die Patienten sitzen dazu einige Stunden täglich vor speziellen, sehr hellen Lampen.
Darüber hinaus helfen auch ausgedehnte Spaziergänge zur Mittagszeit, dieses temporäre Tief zu überwinden, denn selbst bei bedecktem Himmel erreicht uns draußen sehr viel mehr Licht als in hell erleuchteten Räumen. Auch eine kohlenhydratreiche Ernährung vertreibt den Winter-Blues, denn Kohlenhydrate sorgen dafür, dass im Gehirn wieder mehr Serotonin ankommt. Regelmäßig betriebener Sport erweist sich geradezu als Rundumkur gegen miese Laune, denn Körper und Geist werden dabei bestens mit Sauerstoff versorgt und das Stresshormon Adrenalin abgebaut.
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